Bevor dann schließlich nach einer angenehmen Fahrt durch die atemberaubende Szenerie Queenstown unserer Zielstadt sehr nahe kamen, beschloss ich meine Eltern erstmal mit nach Arrowtown zu nehmen. Gesagt –Getan. Leider spielte das Wetter in Arrowtown nicht mehr so gut mit, sodass wir schließlich nur ein Eis aßen, Kaffee tranken und durch die Läden schlenderten. Übernachtet haben wir dann schließlich im immer noch bewölkten Queenstown auf dem Lakeview Holidaypark in einem netten Apartment. Am Abend begegneten wir noch den Violonisten einer Musikschule aus Neuseeland, die einige Konzerte in Queenstown gaben und beim Abendessen mit einem Musikprofessor aus Boston USA Komponistenrätsel lösten. Schwerpunkt dabei war Johann Sebastian Bach, was meine Eltern und ich lautstark begrüßten und uns über den herrlichen Zufall riesig freuten, da natürlich nach der Kantorenstadt gefragt wurde - Leipzig. Auftakt unseres Schönwetterglückes war dann der folgende Tag. Perfektes Wetter für Bauerfeinds. Nach einem wunderbaren Spaziergang durch die geschmackvoll angerichtete Parklandschaft Queenstown, fuhren wir zu einem ruhigeren Plätzchen etwas außerhalb der Stadt und machten uns am Ufer des klaren Sees breit. Natürlich wollte mein Vater endlich seine Unterwasserkamera mit zugehörigem Schnorchelequipment ausprobieren. Am Nachmittag sahen wir noch Bungy Jumpern zu und meine Eltern genossen noch eine Weintour im Gibbston Valley ungefähr 10km vor Queenstown. Der nächste Tag sollte ein Tag für den lieben Johann werden. Nachdem wir am Vormittag alles für den Routeburntrack besorgt hatten, ich zufälliger Weise Lina aus Naunhof mitten auf der Straße in Queenstown getroffen hatte, wartete auf mich am Nachmittag der Nevis Arc. Der Welthöchste Canoying Swing. Im Prinzip ist das ganze eine riesige Schaukel mit 70m freiem Fall und 300m Schwungdurchmesser. Ohh yes. Was soll ich dazu noch sagen, ich hatte 2h Vorbereitungszeit mit Transport etc. um mir das dann anzutun. Doch im Gegensatz zu anderen kam ich mit stabilen Beinen und einem intakten Kreislauf wieder oben an :). Nach diesem Hammertag hofften wir alle auf weiterhin gutes Wetter und machten uns am 14en schließlich auf zum Routeburntrack, wobei bei der Anfahrt dorthin über Glenochy diese Panoramen entstanden. Oh yes leute werdet neidisch und danke nochmal an Floh für das Panoramaprogramm – ich liebe es.
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